Firmenhistorie

Das Autohaus Roth – ein Haus mit langer Tradition in Daaden

Mitten im Herzen Daaden begann vor über 95 Jahren, im Dezember 1924, die Geschichte des Autohauses.

Am Anfang standen die Reparatur und der Verkauf von Milchzentrifugen, Nähmaschinen, Fahrrädern und Radios im Vordergrund.

Durch den Bau einer Shell-Tankstelle und den schrittweisen Umbau des Hauses zu Verkaufs- und Werkstatträumen wurden neue Märkte erschlossen.  Aufgrund der wachsenden Motorisierung nach 1945,  entwickelte sich die Haupttätigkeit in den folgenden Jahren in Reparatur und den Verkauf von Fahrrädern und Motorrädern. Dabei war die Tankstelle mit den dazugehörigen Arbeiten ein wichtiges Standbein.

Im Jahre 1958 erhielt die damalige Firma „Diffring & Roth“ den Werkstätten-Vertrag mit der Volkswagen AG. Die Entwicklung der kleinen KFZ-Werkstatt war so rasant, dass schon 1961 der Neubau am jetzigen Standort in der Hachenburgerstraße notwendig wurde. Damit war der Grundstein  für eine über 60-jährige Erfolgsgeschichte der heutigen Autohaus Roth GmbH & Co. KG gelegt.

Inzwischen sind am Standort Hachenburger Straße in Daaden gleich fünf Marken vertreten: Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Seat und Skoda. Auch der Vertrieb von Gebrauchtwagen wurde unter der Marke „Das Welt Auto“ professionalisiert, was einen sehr hohen Qualitätsstandard für die Kunden garantiert. Da sich das Unternehmen auch zu einem Großkunden-Leistungszentrum mit einem eigens dazu zertifizierten Fuhrparkmanagement-Berater qualifiziert hat, können sich auch die vielen gewerblichen Kunden im weiten Umkreis auf eine den besonderen Anforderungen entsprechende Betreuung verlassen.

Im Februar 2020 übernahm Mike Heirman (43), der seit 2005 im Unternehmen Roth und seit mehr als 25 Jahren in der Automobilbranche tätig ist, alle Firmenanteile von Egbert Perz und stellt sich nun der Aufgabe als Inhaber und Geschäftsführer des Autohauses.

Vera Heirman (44), die seit 2014 im Unternehmen tätig ist und sich überwiegend um die Bereiche Personal/Ausbildung, Controlling und Marketing kümmert, rückte als Prokuristin an die Seite ihres Mannes.

Bereits im Jahre 2012 wurden die Weichen für diese Übernahme und die Zukunft gestellt. Damals kam mit Mike Heirman bereits ein zweiter Inhaber und Geschäftsführer an Egbert Perz Seite.

 

 

Egbert Perz (61), der nun seit über 30 Jahren in der Automobilbranche tätig ist, übernahm im Jahre 2008 das Autohaus von der Familie Roth. 

Mit der Übernahme durch Mike Heirman bleibt Egbert Perz bis zu seinem Renteneintritt als angestellter Geschäftsführer im Unternehmen tätig.

Aufgrund der langjährigen Erfolgsgeschichte des Autohauses wurde bereits damals beschlossen, den Namen „Roth“ weiterhin bestehen zu lassen.

Die Geschäftsleitung des Autohauses ist stolz auf ihr 56-köpfiges Team, bestehend aus 45 Festangestellten und mittlerweile 11 Auszubildenden im handwerklichen sowie im kaufmännischen Bereich. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken hat sich das Autohaus Roth bereits vor einigen Jahren bewusst dazu entschieden, Zeit und Geld in neues junges Personal zu investieren, um so die geeigneten Fachkräfte eigenständig auszubilden. Im Autohaus können zurzeit Automobilkaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik und KFZ Mechatroniker/innen ausgebildet werden.

Im Jahr 2020 wurden 3 ehemalige Auzubildende in eine Festanstellung übernommen und auch für Anfang 2021 ist die Übernahme von 2 Auszubildenden geplant. Diese Auszubildenden werden dann in die großen Fußstapfen zweier "Altmonteure" treten, die nach über 45 Jahren Betriebszugehörigkeit in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen werden. Das Konzept, sich Fachkräfte selbst auszubilden, hat sich somit bereits als sehr sinnvoll bewährt und trotz Corona konnte den 5 jungen Menschen ein Arbeitsvertrag und somit eine Perspektive für ihre Zukunft angeboten werden. 

Und auch in Sachen Integration wurde im Hause Roth einiges bewegt. So konnte ein Mitarbeiter aus dem Iran fest eingestellt werden und auch ein junger Mann aus Guinea bekam die Chance nach einem Qualifizierungsjahr im Autohaus mit einer Ausbildung zum KFZ Mechatroniker zu beginnen. Zudem konnten zwei Personen mit körperlichen Einschränkungen fest integriert werden. Der Geschäftsleitung des Autohauses ist es ein Anliegen, auch den Menschen eine Chance zu geben, die es in der Gesellschaft oft schwer haben, Fuß zu fassen.

Außerdem ist die Geschäftsleitung sehr dankbar dafür, dass die Mitarbeiter in den letzten Jahren (und auch besonders in der derzeitigen schweren Zeit der Corona Krise) mit vollem Einsatz und mit besonderer Anstrengung dazu beigetragen haben, dass die immer höher werdenden Ansprüche seitens der Hersteller aber auch der Technik gut bewerkstelligt werden konnten. Dafür wurde gerade in den letzten Jahren sehr viel in Technik, Gebäude und Personal und Weiterbildung investiert.

Bereits damals, vor über 60 Jahren, war eine Tankstelle für das Autohaus von großer Bedeutung. Und auch heute, nach so langer Zeit, kann sich das Autohaus wieder über eine eigene "Tankstelle" freuen.

Pünktlich zum Marktstart des ID.3, des ersten vollelektrischen Fahrzeugs auf Basis der MEB-Plattform der Marke Volkswagen, vollendet das Autohaus Roth seine Ladeinfrastruktur am Handelsplatz. Es war von Anfang an nicht einfach. Sowohl die Behörden, der Netzbetreiber und die Hersteller der unterschiedlichen Ladekomponenten stellten das Autohaus immer wieder vor große Herausforderungen. Schließlich gelang es, die notwendigen Herausforderungen sowohl des Herstellers Volkswagen, als auch die der Kunden, sinnvoll umzusetzen. So entstand eine Hochvolt-Ladesäule, die während der Öffnungszeiten sowohl von Kunden des Autohauses als auch von externen Kunden genutzt werden kann. Mit einem Ladeleistungsgrad von 11KW AC und 22KW DC können zeitgleich zwei Fahrzeuge geladen werden. Für diejenigen, die etwas mehr Zeit mitbringen, gibt es noch 2 Wallboxen im Außenbereich.

Damit die Einsteiger in die E-Mobilität von Beginn an mit den Ladevorgängen ihres neuen Fahrzeuges vertraut gemacht werden können, hält das Autohaus am Übergabeplatz eine weitere Ladesäule bereit.

Außerdem gibt es noch ein mobiles Ladegerät, welches an jeder Stelle im Werkstattbereich eine schnelle Beladung sicherstellt. Und sollte es mal zu Schäden an der Batterie kommen, so gehört das Autohaus Roth schon heute zum Kreis der Kompetenzzentren für die Instandsetzung von Fahrzeugbatterien.

 

Und auch in Sachen Fußball und Sponsoring ist das Autohaus sehr aktiv. Seit vielen Jahren wird im Sommer der große „Autohaus Roth Cup“ in Holzhausen durchgeführt, an dem sich viele landesweite Jugend-Fußballvereine beteiligen. Das Autohaus sponserte zusätzlich an 5 verschiedene ortansässige Vereine komplette Trikotsätze in Kooperation mit Volkswagen. Der Geschäftsleitung ist es wichtig, junge Leute zu unterstützen, die sich aktiv in Sportvereinen etc. engagieren wollen, anstatt ihre Zeit vor der Spielkonsole zu verbringen. Daher ist es dem Autohaus Roth ein Anliegen, solche Sportvereine/-gruppen mit einem eigenen Trikot auszustatten und ihre Aktivitäten auf diesem Wege besonders wertzuschätzen.

Im Jahr 2017 gab es noch eine interessante Übernahme im Autohaus Roth zu verzeichnen. Damals übernahm das Autohaus von Frau Mechthild Brüning die Sparte „Kennzeichenverkauf und Prägung“. KFZ Schilder „made in Daaden“ erfreute sich bereits einer langen Tradition (ehemals Schilder Weber). Mit der Übernahme durch das Autohaus kann das traditionelle Handwerk weiterhin in Daaden ausgeübt werden.

Im Jahr 2013 wurde eine neue Lackieranlage gebaut, die die modernsten umweltfreundlichen Herausforderungen erfüllt. Es werden nur noch wasserlösliche Lackmaterialien verarbeitet und die Lackieranlage wird mit einer eigenen Kraftwerksanlage betrieben. Hier wird die Sonnenenergie über Vakuumröhren in Wärmeenergie umgewandelt und Strom mit einem umweltfreundlichen erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk erzeugt. Das senkt nicht nur die enormen Energiekosten im Autohaus, sondern ist auch ein erheblicher Beitrag für eine saubere Umwelt. Die Kunden profitieren davon, denn wenn’s schon mal „gekracht“ hat, lässt sich Alles in der vertrauten Werkstatt wieder ordentlich Instand setzen.

Auch die technischen Veränderungen, in den sich immer weiter verbessernden Sicherheitssystemen der Fahrzeuge, erforderten Investitionen in Ausstattung und Personal. So können nach einer Unfallinstandsetzung oder dem Windschutzscheibenwechsel alle Assistenzsysteme mit eigenen dafür geschulten Mitarbeitern direkt vor Ort entsprechend eingestellt werden.